
| Erscheinungsdatum: | 23.08.2002 |
| Zeitung: | Bergische Landeszeitung |
| Thema: | 2XS |
Antwort per Leserbrief:
Zu den von Ihnen in Ihrem Artikel „Mit einem Klick auf die Sex-Seite“ gemachten Anschuldigungen müssen wir uns teilweise schuldig bekennen. Richtig ist, dass wir unser kostenloses Angebot mit Werbung finanzieren. Würde jemand auf den Gedanken kommen, dass wir vorsätzlich pornographisches Material bewerben, wir nicht die Möglichkeit geben, es mit wenigen Klicks abzuschalten oder wir nicht eindeutig in unseren AGB darauf hinweisen, dass wir nur bedingt Einfluss auf die Wahl der Art der Werbung unseres Sponsors haben, dann wäre dieser Gedanke sicher falsch. Zusätzlich zu insgesamt 4 frei durch den Besitzer wählbaren Werbemöglichkeiten, von denen nur eine die von Ihnen genannte Pop-up-Seite ist, die wiederum in maximal 10% aller Fälle erotisch ist, kann man die Werbung komplett abschalten, für eine Jahrespauschale von 5,09 Euro. Die anderen Werbearten sind sogar von Natur aus absolut jugendfrei.
Im Falle vom Filmclub86 verzichten wir sogar unentgeltlich auf weitere Werbung und haben die (uns bis zum Zeitpunkt Ihres Artikels unbekannte) Seite werbefrei gemacht.
Bei einer Vielzahl von ca. 20.000 nur in Deutschland kostenlos vergebenen KurzURLs (das ist die Art von kostenlosem Produkt, die auch der Filmclub bei uns nutzt), ist es ein Ding der Unmöglichkeit, alle Seiten ständig zu kontrollieren. Und sofern uns keine Beschwerden zukommen, müssen wir, genau wie Herr Forsting, auf Selbstverantwortung bauen. Das gilt sowohl für die Nutzer unserer kostenlosen Services, als natürlich auch für unsere Sponsoren, mit denen wir jetzt auch ein ernstes Wort reden müssen.
Und da unser Firmensitz Wipperfürth ist, worauf Sie leider in Ihrem Artikel nicht hinweisen, möchten wir allen interessierten Wipperfürthern hiermit eine kostenlose und werbefreie KurzURL schenken. Eine einfache Mail an Service at 2XS.de reicht aus.
Marco Nassenstein




